Vorklinik

Der vorklinische Studienabschnitt umfasst die ersten vier Semester des Studiums. Auf dem Programm stehen die Grundlagenfächer. „Nach der Vorklinik wird alles besser.“: Oft hören Studienanfänger diese tröstenden Worte von Studierenden aus höheren Semestern. In der Tat fragen sich viele, ob sie in ihrem Berufsleben jemals die Details der Chemie- und Physikkurse einsetzen werden. Folgende Fächer kommen im vorklinischen Studienabschnitt vor:    

  • Anatomie (mikroskopisch und makroskopisch)
  • Biochemie/Molekularbiologie
  • Biologie
  • Chemie
  • Medizinische Psychologie und Soziologie
  • Physik
  • Physiologie.

Neben diesen Grundlagenfächern müssen die Studierenden noch weitere Leistungsnachweise erbringen: Einführung in die klinische Medizin, Praktikum der Berufsfelderkundung und die medizinische Terminologie. Nähere Informationen zu den Kursen gibt es bei den medizinischen Fakultäten oder den Fachschaften.      

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Studierende im vorklinischen Studienabschnitt müssen einen Erste-Hilfe-Kurs ableisten. Außerdem ist ein dreimonatiger Krankenpflegedienst zu absolvieren. Die Medizinstudierenden sollen die Tätigkeiten im pflegerischen Bereich und die Abläufe im Krankenhaus kennen lernen. Das Pflegepraktikum kann in drei Teilen zu je einem Monat abgeleistet werden, übrigens auch im Ausland. Dann empfiehlt es sich jedoch bereits vorher Kontakt zum zuständigen Landesprüfungsamt (LPA) aufzunehmen, um die Anerkennung abzuklären. Angerechnet werden Tätigkeiten im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres, des Zivildienstes oder des Sanitätsdienstes bei der Bundeswehr.

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