Nachdem sich der Studierende erfolgreich durch die Vorklinik gekämpft hat, folgt nun endlich der ersehnte klinische Studienabschnitt. Nach der neuen Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) soll das Medizinstudium praxisorientierter werden. Neben 22 Leistungsnachweisen in den klassischen Fächern von Anästhesie über Innere Medizin bis Urologie stehen 12 scheinpflichtige „Querschnittsfächer“ auf dem Programm:
Alle Scheine werden benotet. Die Noten werden auch auf dem späteren Examenszeugnis vermerkt, fließen aber nicht in die Endnote ein.
Zusätzlich zu den bisher genannten Kursen sind fünf Blockpraktika abzuleisten, und zwar in den Fächern Innere, Chirurgie, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde und Allgemeinmedizin.
Näheres über die Kurse, Schwerpunkte und Modellstudiengänge an den verschiedenen Studienorten gibt es bei den jeweiligen Fakultäten oder Fachschaften.
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Während des klinischen Studienabschnittes muss jeder Studierende vier Monate Famulatur ableisten: zwei Monate im Krankenhaus, einen Monat in einer ambulanten Einrichtung oder Praxis und einen Monat nach Wahl (Krankenhaus oder ambulante Einrichtung).
Die Famulatur ist eine gute Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt. Allerdings sollte der Studierende zuvor mit dem zuständigen Landesprüfungsamt (LPA) abklären, ob das Krankenhaus anerkannt wird. Tipps, Adressen und Erfahrungsberichte gibt es beim BVMD Exchange (vormals Deutscher Famulanten Austausch).