| Ulla Schmidt /dpa |
Frankfurt/M. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hält die große Zahl von derzeit 261 Krankenkassen für nicht mehr zeitgemäß. Ihrer Schätzung nach würden „30 bis 50 große Kassen ausreichen», sagte Schmidt der „Frankfurter Rundschau“ vom 14. September.
Die Ministerin ermunterte die gesetzlich Versicherten zugleich zum Kassenwechsel. Die Versicherten sollten ihre Krankenkassen stärker auf deren Angebote abklopfen. „Vergleichen Sie die Kassen, Sie können wechseln“, riet Schmidt. Manche Kassen haben aus ihrer Sicht „noch Beitragsenkungs-Potenzial“. Ein verstärkter Wechsel von Versicherten könne im Rahmen eines „Wettbewerbs um gute Qualität“ zu einer Verbesserung des Leistungsniveaus führen, betonte die Ministerin. /ddp
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